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Wir alle tragen das Kind in uns, das wir einmal waren

  • Florentina
  • 27. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn du Kinder hast, sind diese Zeilen vielleicht für dich.


In meinen Beobachtungen und in meiner eigenen Auseinandersetzung mit Elternschaft zeigt sich immer wieder, wie leicht wir – meist unbewusst – eigene Wünsche, Vorstellungen oder ungelebte Anteile unserer eigenen Kindheit auf unsere Kinder übertragen.

Die Idee, dass unsere Kinder einmal so werden sollen wie wir oder es vielleicht sogar besser haben sollen, ist zutiefst menschlich. Ebenso tragen viele von uns ein inneres Bild davon in sich, wie man als Mutter oder Vater zu sein hat.


Gleichzeitig fällt auf, dass Kinder häufig weniger nach ihren eigenen Anlagen, Bedürfnissen und Fähigkeiten begleitet werden, sondern nach diesen inneren Bildern.

Nicht aus Absicht, sondern aus Unbewusstheit.

Wir geben weiter, was wir selbst erfahren haben. Emotional. Strukturell. Oft generationsübergreifend.


In dem Moment, in dem Eltern beginnen, sich selbst bewusster zu begegnen, ihr eigenes inneres Kind mit einzubeziehen und sich zugleich als erwachsene Bezugsperson wahrzunehmen, öffnet sich ein neues Feld.

Ein Feld voller Möglichkeiten.


Denn dann handeln wir nicht mehr ausschließlich aus alten Mustern heraus, sondern können unsere Kinder klarer sehen – und feiner wahrnehmen, was sie wirklich brauchen, um innerlich zu wachsen.


Genau hier kann die astrologische Betrachtung eines Kinderhoroskops unterstützen.


Ein Kinderhoroskop bietet keine Schubladen, sondern Orientierung.

Es kann Hinweise geben – unabhängig davon, ob es sich um ein Baby, ein Kleinkind oder ein Kind in der Pubertät handelt:


– Welche Art von emotionaler Bindung braucht mein Kind, um sich sicher und geborgen zu fühlen?

– Wie nimmt es seine Umwelt wahr?

– Wie verarbeitet es Eindrücke und Gefühle?

– Was gibt ihm Stabilität?


Diese Fragen dienen nicht dazu, ein Kind festzulegen, sondern es in seinem Wesen ernst zu nehmen.


Ein Beispiel:

Ein Kind mit dem Mond im Stier hat häufig ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit, Beständigkeit und Verlässlichkeit. Materielle Dinge können dabei eine wichtige Rolle spielen. Es kann sich schwerer von Spielsachen trennen, das eigene Zimmer als geschütztes Revier erleben und ein starkes Bedürfnis nach dem vertrauten Zuhause haben – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus dem Wunsch nach innerer Sicherheit.


Eine astrologische Betrachtung des Kinderhoroskops kann Eltern dabei unterstützen, ihr Kind tiefer zu verstehen – jenseits von Erziehungsratgebern und starren Konzepten.

Nicht als Ersatz für Beziehung, sondern als feine Ergänzung.

Und als Einladung, dem eigenen Kind wirklich zuzuhören.


Vielleicht ist das ein neuer Blick auf dein Kind – und auf dich selbst.


Deine Florentina

 
 
 

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